Baukredit

November 21, 2007

Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung? So günstig wie heutzutage gab es das schon lange nicht mehr.

Die wenigsten Menschen können sich den Traum eines eigenen Hauses verwirklichen. Damit sich jeder den Traum von einem eigenem Heim erfüllen kann, benötigt man die Unterstützung der Kreditinstitute. Diese bieten einige Möglichkeiten zur Finanzierung des Eigenheims an.

Die Baufinanzierung ist ein Darlehen der Bank und wird in der Regel als Baudarlehen bzw. Kredtit benannt. Der Baukredit ist ein langfristiges Darlehen und bedarf einer Bonitätsprüfung durch das jeweilige Kreditinstitut. Die Bank muss für die Immobilie eine Grundschuld eintragen lassen, welche ihr als Sicherheit dient. Daher ist der Baukredit zweckgebunden und für die Bank durch den Grundpfand abgesichert. Die Eintragung erfolgt in das Grundbuch und muss notariell beurkundet bzw. abgewickelt werden und ist gebührenpflichtig. Die Finanzierung einer eigenen Immobilie ist eine sehr große und teure Anschaffung. Daher sollte man sich sehr genau über die aktuellen Konditionen beim Baukredit erkundigen, denn es ist sehr wichtig günstige Konditionen zu erhalten. Die Laufzeit eines Baukredits beläuft sich meist auf einen sehr langen Zeitraum, hängt jedoch auch vom Alter des Kreditnehmers ab. Die durschnittliche Laufzeit liegt bei 30 bis 35 Jahren. Aufgrund dieser langjährigen Entscheidung sollte man sich vor Abschluss bei vielen Anbietern über die verschiedenen Kosten und Leistungen ausführlich informieren. Durch eine zu schnelle, unzureichende Suche können Sie große Summen einbüßen – dies ist zu vermeiden. Beginnt man mit der Suche, wird man oft von einer Flut an Angeboten konfrontiert. Aus diesen gilt es dass jeweilig best passendste heraus zu suchen. Das Internet kann hier die Suche mit einem Baukredit-Vergleich erheblich erleichtern. Abhilfe kann auch ein sog. Baufinanzierungsvermittler schaffen, welcher nicht ortsgebunden ist und somit meist für bessere Konditionen und Transparenz sorgt – was sich natürlich positiv auf den Kunden auswirkt. Weiter besteht selbstverständlich die Möglichkeit sich bei den Banken über die Baufinanzierung informieren und beraten zu lassen. Falls aber der Fall eintritt, dass der Kreditnehmer zahlungsunfähig ist, berechtigt es die Bank dazu, die eigenen Zwangverwertungsmaßnahmen durchzuführen. Immer mehr Menschen müssen aufgrund von ihrer Zahlungsunfähigkeit ihr Eigenheim von der Bank versteigern lassen – was wiederum dazu führt, dass man auf einem Haufen von Schulden sitzen bleibt.

Bevor sich der Traum vom Eigenheim realisieren lässt, sollten Sie den Finanzierungsbedarf klären. Das benötigte Eigenkapital sollte zwischen 20 und 40% der Baukosten betragen, da die Kreditinstitute sonst wesentlich höhere Zinsen verlangen – kann zum Scheitern der Eigenheim Finanzierung führen. Zunächst sollten Sie dann die Differenz zwischen den gesamten Kosten für das Eigenheim und dem Eigenkapital ermitteln. Die gesamten Kosten der Baufinanzierung setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Zum Beispiel werden der Kaufpreis, Maklergebühren, der Grundstückpreis, Grundbuchgebühren, Modernisierungs- und Renovierungskosten zu den Gesamtkosten dazu gerechnet.

Nun müssen noch Überlegungen bezüglich der Belastbarkeit des Darlehensnehmers angestellt werden. Dafür werden alle fixen Ausgaben von den Einnahmen abgezogen. Dann werden noch die variablen Kosten geschätzt und auch von den Einnahmen abgezogen. Der Restbetrag der übrig geblieben ist, steht für die Abbezahlung des Kredits bereit.

Die Kredithöhe ist nicht nur von der persönlichen Belastbarkeit und des Finanzierungsbedarfs abhängig, sondern auch vom erzielbaren Wiederverkaufswert. Der Wiederverkaufswert bezeichnet auch den Beleihungswert. Die Beleihung des Kreditinstitutes beläuft sich auf zwischen 60 und 80% des Wiederverkaufswertes.

Die Zinssätze für den Baukredit liegen je nach Kreditinstitut zwischen 4 und 8%. Sondertilungen sind wenn vereinbart auch möglich.

Es gibt unterschiedliche Arten von Darlehen zur Baufinanzierung. Eine beliebte Art ist beispielsweise der Bausparvertrag. Anfangs gewährt die jeweilige Bank einen niedrigen Sparzins, der darauf folgend dann in ein günstiges Darlehen unter Anrechnung des Ersparten gewandelt wird. Das Darlehen wird mit einem zuvor festgelegten günstigen Zinssatz vergeben. Eine weitere Art ist ein Annuitätendarlehen, in dem man verpflichtet ist einen stets gleichbleibenden Betrag der sich aus den Zinsen und der Tilung zusammensetzt, zurückzuzahlen. Zuletzt gibt es da noch das tilgungsfreie Darlehen zur Baufinanzierung. Während der Laufzeit werden einfach nur Zinsen bezahlt. Die Tilgung der Darlehensschuld erfolgt hier durch eine Lebensversicherung bzw. eines Bausparvertrages.

Generell gilt – wer nicht ins Fettnäpfchen treten will sollte sich die in Anspruchnahme eines Baukredits genau überlegen. Weitere ausführliche Informationen über einen Baukredit finden Sie auf Optikur.

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